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Raabeblog: Nutzung sozialer Medien an der Raabeschule (Heidberg)

In der letzten Woche hat die Redaktion des Raabeblogs eine Umfrage am Standort Heidberg durchgeführt. In dieser ging es um eure Nutzung der sozialen Medien, also die jeweiligen Netzwerke sowie der Umfang der Nutzung. Insgesamt wurde jeweils eine Klasse bzw. Kurs der Jahrgangsstufen 8-12 befragt, es handelte sich um 106 Schüler.

In der ersten Grafik, bei der es um die einzelnen Netzwerke geht, die man regelmäßig verwendet, ist sehr auffällig, dass alle Schüler, die gefragt wurden, WhatsApp nutzen. Das bedeutet, der grüne Balken zeigt gleichzeitig die Anzahl der WhatsApp-Nutzer und die Größe der befragten Klasse. Der geringste Anteil an Schülern besitzt einen Facebook-Account, dies ist bei 13,2% der Fall. Zwischen Platz 1 und 2 der meistverwendeten Netzwerke klafft eine Lücke. Wie bereits erwähnt, erhält WhatsApp 100%, darauf folgt Instagram mit ca. dreiviertel der Schüler. Snapchat wird von 67 der 106 Schüler (63,2%) verwendet, mit einem ziemlich großen Abstand folgt Twitter (15,1%).

Die Umfrage zeigt, dass die sozialen Medien ungemein wichtig sind, insbesondere WhatsApp als kostenloses Kommunikationsmittel, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Das Gleiche gilt für Snapchat, wobei das nicht ganz so weit verbreitet ist. Instagram wiederum dient vor allem zum Bilder hochladen und damit auch zur Selbstdarstellung. Aber auch insgesamt nehmen diese Netzwerke anscheinend großen Einfluss auf das Leben der Schüler, wie die zweite Grafik zeigt.

Knapp die Hälfte der Schüler verbringt mehr als drei Stunden am Tag mit der Nutzung sozialer Netzwerke. Dies ist eine Menge Zeit, jedoch wird dadurch auch viel Zeit mit Freunden durch die Kommunikation „verbracht“. Dabei muss jeder für sich selbst entscheiden, inwiefern er seine Nutzung bedenklich findet.

Schlussendlich zeigt die Umfrage, dass es ziemlich schwierig ist, ganz ohne soziale Medien auszukommen. Zumindest WhatsApp erleichert die Kommunikation erheblich. Zumindest für die Teilnehmer ist das so, denn auch wenn es in anderen Klassen und in Stöckheim z. T. anders aussehen mag, viele Unterschiede wird es nicht geben.

 

 

 

Caroline Diekmann