Raabeblog: Maniac Staffel 1 Review

Die neu erschienene „Miniserie“ Maniac erschien am 21. September 2018 auf Netflix. Mit ihren 10 Folgen, die eine Spiellänge von 30-50 Minuten haben, begeistert sie Jugendliche ab dem Alter von 16 Jahren. Jedoch gibt es einige kritische Stimmen, die sagen, dass die Serie etwas speziell sei und nicht für jedermann geeignet ist. Daraufhin schaute ich die Serie und war sehr positiv überrascht.

Im Allgemeinen handelt die Serie von den psychischen und seelischen Problemen der zwei Hauptdarsteller Annie Landsberg (Emma Stone) und Owen Milgrim (Jonah Hill), welche versuchen, ihre Krankheiten und Probleme mithilfe einer Teilnahme an einer Studie zu bekämpfen und loszuwerden.

Während Annie Landsberg versucht, nicht mehr an den tragischen Tod ihrer Schwester zu denken, kämpft Owen Milgrim mit seiner Schizophrenie – Diagnose. Annie versucht sich mithilfe von Klauen durch das Leben zu schlagen. Owen hingegen kommt zwar aus einer reichen Familie, hat aber kein besonders gutes Verhältnis zu seinen Eltern und seinen Brüdern. Durch einen imaginären Freund, der ihm verspricht, er wird mit seiner Teilnahme an einer wichtigen Studie die Welt retten und zum Helden werden, schlägt er seinen Weg zur Arzneistudie ein. Owen sieht es als gute Möglichkeit gegen seine psychische Krankheit vorzugehen und sein Leben in den Griff zu bekommen. Annie hingegen möchte am Anfang nur an der Studie teilnehmen, weil sie bestimmte Tabletten haben möchte, mit den sie den letzten Tag mit ihrer Schwester wieder erlebt. Obwohl es ein tragisches Erlebnis mit ihrer Schwester ist, möchte sie es immer wieder durchleben und kann es nicht vergessen. So kommt es dazu, dass die Wege von Annie und Owen sich kreuzen und sie die vielversprechende Studie, die anscheinend alle Teilnehmer von ihren psychischen und seelischen Krankheiten befreien soll, zusammen absolvieren. Zusammen schlucken sie verschiedenen Tabletten, die zur Heilung der Krankheiten führen und erleben im Unterbewusstsein viele Geschichten und Erlebnisse gemeinsam. Das Zusammentreffen bei zwei Personen ist so noch nie im Unterbewusstsein vorgekommen, wie es bei Annie und Owen der Fall ist.

Die Miniserie Maniac wirkt sehr ansprechend und auch etwas anders. Sie lässt die Zuschauer in die Gedanken von Personen eintauchen und erzielt mit vielen spannenden und unerwarteten Szenen eine einzigartige Serie, welche es nicht so oft zusehen gibt.

Meine Empfehlung: Schau dir die Miniserie Maniac an und bilde dir deine eigene Meinung dazu. Es muss nicht für jeden etwas sein, aber es lohnt sich, die Serie anzuschauen.

 

Nele Ulbrich

 

 

 

Quelle: Serie Maniac und www.heldenderfreizeit.com