Weblogs zum Thema Home-Schooling und Covid-19

Die Klasse 8G1 hat in ihrem Deutschunterricht das Themengebiet Weblogs bearbeitet, um ihre Medien- und Schreibkompetenz zu schulen.

Das Medium sollte dazu dienen, dass die Schülerinnen*Schüler ihre Meinungen und Gefühle in Hinblick auf das Thema Covid-19 äußern konnten.

Anbei sechs Weblogs aus der Klasse 8G1, viel Spaß beim Lesen.

Wenn es euch gefallen hat…lasst ein paar Kommentare da! 🙂

 

Corona-Ferien – juhu?!

Hallo liebe Raaben,

was geht und wie geht es euch denn so? Meiner Familie und mir geht es zum Glück gut. Diese Corona-Zeit raubt einem ja gerade ziemlich die Nerven, deswegen melde ich mich jetzt auch erst wieder und werde euch mal ein bisschen darüber erzählen, wie es mir in den letzten Wochen so erging, wie ich mit dem Home-Schooling zurechtkam und wie Corona mein Leben beeinflusst hat.

Nun, fangen wir mal ganz am Anfang an. Als Covid-19 gerade in Deutschland angekommen war und die Frage im Raum stand, ob die Schule jetzt geschlossen wird, habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass wir jetzt länger Ferien haben sollten, weil unsere Klasse nie wirklich mal Freistunden oder Ausfall hatte. Umso mehr freute ich mich dann, dass die Ferien nun ein paar Wochen mehr andauerten! Doch diese Freude währte nicht lange. Ich hatte gedacht, dass wir jetzt entspannen könnten, Zeit für andere Dinge haben und uns nicht um die Schule kümmern müssen. Aber es kam anders, da wir in den Corona-Ferien doch Aufgaben von der Schule bekamen. Dies war anfangs sehr verwirrend und durcheinander, da diese Situation für alle neu war. Die Aufgaben wurden sehr unterschiedlich zugeschickt, teils über das Aufgabenmodul, teils über E-Mail und es gab verschiedene Abgabetermine. Alles war wirr und konfus. Es war schwierig einen Rhythmus zu finden und sich selbst zu organisieren. Die Motivation Schulaufgaben zu machen war sehr gering, doch dann kamen die Videokonferenzen. Ich hatte zuvor noch nie eine abgehalten, aber bei uns war diese „Videokonferenz“ nur mit Ton möglich. Bevor diese starteten war ich meist total aufgeregt und wusste nicht, was auf mich zukam. Ob die Lehrer uns nur fragten, wie es uns ging, was wir so machen, wie wir zurechtkommen oder ob auch Inhalt der Fächer drangenommen und abgefragt wurde. Dies war in den Videokonferenzen sehr verschieden, doch es half mir in einigen Fächern den neuen Stoff besser zu verstehen. Nach den „richtigen“ Osterferien war dann alles viel geplanter und organisierter, wir bekamen nun einen Wochenplan mit genauen Infos und Zeitangaben. Trotzdem fiel es mir in einigen Fächern schwer mich zu motivieren, da es überall Ablenkung gab, weil das Arbeiten und Wohnen nicht getrennt war und es zum Teil schwierig war sich den Stoff selbst beizubringen. Vor allem in Fächern, in denen ich vorher schon nicht so gut war.

Privat wurde es bei mir zum Glück, trotz Kontaktbeschränkungen, nicht langweilig. Ich hatte immer etwas zu tun, sei es Aufräumen, Zeichnen, Lesen usw.; verbrachte viel Zeit mit meiner Familie und Freunden, die ich treffen durfte. Zudem hielt ich mich viel draußen auf, da es in meiner Nachbarschaft zwei süße Hunde gab, mit denen meine Freundin und ich immer mal wieder Gassi gingen. Schade war allerdings, dass viele Events und Feiern abgesagt wurden, wie meine Geburtstagsfeier und Konfirmation, die ich so lange geplant hatte.

Die ganzen Maßnahmen, die in der Corona-Zeit eingeführt wurden, gehören mittlerweile schon zum Alltag dazu: Masken tragen, Abstand einhalten, Beschränkung der sozialen Kontakte. In diesen Monaten habe ich gelernt vieles mehr zu schätzen, was vorher selbstverständlich war und habe versucht immer das Beste aus der Situation zu machen, egal wie nachteilig sie auch sein mochte. Im Moment freue ich mich über jede Lockerung und jeden Tag, an dem die Infektionszahlen zurückgehen. Ich habe seit Pfingsten auch wieder Präsenzunterricht, jedoch nur im wöchentlichen Wechsel, da wir in zwei Gruppen geteilt wurden.

Nun hoffe ich für die Zukunft, dass es keinen Rückfall geben wird und bald ein Impfstoff gefunden wird, sodass wir bald alle zu unserem geliebten Alltag zurückkehren können.

Schreibt mir doch mal, welche Erfahrungen und Erlebnisse ihr so gemacht habt!

Bleibt alle gesund!

Schülerin der 8G1

 

Wie ich meine Zeit in den „Corona-Ferien“ verbracht habe

Wie ihr wisst, haben vor ca. 10 Wochen die Corona-Ferien angefangen. Ehrlich gesagt habe ich gehofft, dass wir schulfrei bekommen, weil man endlich mal für längere Zeit zu Hause bleiben durfte. Quasi wie Ferien, welche aber keinen schönen Grund aufweisen. Als ich nach der Schule nach Hause kam, saßen meine große Schwester und ich sofort auf dem Sofa und haben die Nachrichten geguckt, weil es ja um die Entscheidung über die Schließung der Schulen ging. Im Nachhinein haben wir um die eineinhalb Stunden vor den Nachrichten verbracht, als meine Mutter uns ermahnt hat, dass wir noch immer unsere Jacken und Schulrucksäcken trugen. Ich habe noch versucht meiner Mutter einzureden, dass wir wichtige Nachrichten für die Schule gucken würden. Am Nachmittag haben wir endlich Bescheid bekommen, dass die Schulen vorübergehend schließen werden. Ich bin sofort an mein Handy gegangen und habe alle meine Freunde kontaktiert. In diesem Moment habe ich die größte Freude gespürt. Allerdings gab es einen Haken, man durfte sich nur noch zu zweit treffen. Also habe ich mich in der nächsten Woche mit meinen Freunden jeweils immer zu zweit getroffen. Außerdem habe ich öfters mal Basketball und Fußball gespielt.

Doch auf einmal musste man plötzlich Masken tragen und Spielplätze sowie Sportplätze wurden geschlossen. In den Supermärkten, Einkaufszentren und ja sogar beim Bäcker hat man die Masken tragen müssen, sonst bekäme man eine hohe Geldstrafe. Einmal sollte im am Sonntagmorgen Brötchen vom Bäcker holen und habe meine Maske vergessen, sodass ich zweimal mit dem Fahrrad hinfahren musste. Das hat mich geärgert, weil das öfters mal passiert ist. Immer weniger Leute durften sich treffen, weil die Regeln strenger wurden. Es war cool das ich nichts für die Schule machen musste, doch auf Dauer wurde mir langweilig und deshalb habe ich mich intensiv mit den Medien beschäftigt. Doch dann wurde selbst auch das langweilig. Wie erwartet haben wir auf einmal Aufgaben von unseren Lehrern bekommen und mussten diese bis zu einem festgelegten Termin über Iserv abgeben. Einerseits hatte ich dadurch einen Zeitvertreib, doch andererseits hatte ich nach ein paar Tagen gar keine Motivation mich an den Schreibtisch zu setzen und Aufgaben zu machen. Es fiel mir echt schwer, doch zum Glück haben meine Eltern mich gepusht die Aufgaben morgens zu erledigen, sodass ich am Nachmittag frei habe. Dann haben die Lehrer zusätzlich auch noch Videokonferenzen eingefügt, sodass die Klassen und die jeweiligen Lehrer miteinander kommunizieren können. Ich fand, dass das eine coole Idee war, falls die Schüler Fragen zu Aufgaben hätten, konnte man diese klären. Im Home-Schooling waren manche Aufgaben leicht zu lösen und aber auch andere schwer. Gerade bei Gruppenaufgaben musste man sich selbst organisieren und mit anderen Schülern gemeinsam im Office arbeiten. Unsere Gruppenarbeit fand ich herausfordernd, aber trotzdem hat meine Gruppe gut miteinander gearbeitet. Meine ganze Familie war zu Hause. Meine Eltern hatten Homeoffice und meine Geschwister und ich mussten Aufgaben für die Schule erledigen. Wir hockten ununterbrochen aufeinander und es folgten Streitigkeiten, welche aus irrsinnigen Gründen entstanden. Zum Glück fing die Schule schon früher bei meiner älteren Schwester an, weil sie ihr Abi macht. Nach einer Weile hörten die Streite auf, weil auch meine Eltern abwechselnd zur Arbeit gingen und der andere Homeoffice machte. Ich freute mich darauf, wenn meine Aufgaben erledigt waren und ich lernte meine Freizeit zu schätzen und sie sinnvoll zu nutzen.

Ich glaube schon das diese Krisensituation in gewisser Weise mein Leben verändert hat, weil ich nun gelernt habe meine Freizeit nicht zu verschwenden, sondern effektiv zu nutzen. Ich hoffe ich konnte euch erläutern, dass Zeit „golden“ ist und man sie nicht zurückspulen kann.

– Wie habt ihr eigentlich die Zeit in den „Corona-Ferien“ verbracht? War euch langweilig, oder habt ihr genug Beschäftigungen gehabt? Hat sich etwas in eurem Leben verändert?

Kommentiert gerne!!!

Schüler 8G1

 

Schulschließung- Home-Schooling aufgrund von Covid-19

Schulschließung aufgrund des Coronaviruses, ich denke, darunter kann sich jeder etwas vorstellen. Elf Wochen waren wir nun zu Hause und unser Alltag hat sich sehr verändert. Alles, was vorher ganz selbstverständlich gewesen ist, war von einem Tag auf den Anderen völlig anders. Wir konnten nicht mehr in die Schule gehen, beim Einkaufen mussten wir einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Freizeitaktivitäten waren gar nicht mehr möglich.

Aber von vorne: Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, wie ich erfahren habe, dass wir jetzt wirklich nicht mehr in die Schule gehen dürfen. Es war der 13. März und in der Schule haben wir schon spekuliert, ob es wirklich zu einer Schulschließung kommen könnte. Die Meisten waren allerdings dagegen, es war damals noch so unrealistisch. In der letzten richtigen Unterrichtsstunde meinte unser Lehrer dann, dass es wirklich zu einer 5-wöchigen Schulschließung kommen wird. Als ich an diesem Mittag nach Hause kam, konnte ich es noch gar nicht richtig glauben. Schon bald wurden die ersten Sicherheitsvorschriften bekannt gegeben.

Am meisten hat das Home-Schooling den Alltag von uns Schülern verändert. Die Aufgaben, die wir innerhalb einer Woche zu erledigen hatten, wurden uns per IServ zugeschickt. Wenn wir Fragen hatten konnten wir uns nicht einfach melden, wir hatten die Möglickeit unseren Lehrern eine E-Mail zu schreiben oder wir haben uns in unseren Chats ausgetauscht.

Zunächst fiel es mir relativ schwer mich für die Aufgaben zu motivieren. Nach ein paar Wochen allerdings, hatte ich mich an den neuen Alltag gewöhnt und es fiel mir von Tag zu Tag leichter mich hinzusetzen und meine Aufgaben zu erledigen. Wir haben uns untereinander sehr viel ausgetauscht und so fast alle Probleme lösen können.

Aber nicht nur das Home-Schooling hat unser Leben verändert. Als die Schließungen der Schulen und Geschäfte bekannt gegeben wurden haben alle angefangen zu „hamstern“, was das Einkaufen zusätzlich erschwert hat. Außerdem war es zuerst nicht erlaubt sich mit mehr als einer Person zu treffen. Wir alle waren die meiste Zeit zu Hause, hatten fast keinen Kontakt zur Außenwelt und mussten lernen uns allein zu beschäftigen. Mir war anfangs sehr langweilig, doch dann habe ich gelernt mich mit Dingen zu beschäftigen, die ich in meinem normalen Alltag nie gemacht hätte.

Insgesamt würde ich sagen, ich habe viel in der Corona-Zeit gelernt, bin aber auch froh, dass es jetzt besser wird.

Schülerin der 8G1

 

Homeschooling- Neue Welt, neues Leben – unsere Zukunft?

Homeschooling und Covid-19, ich denke, jeder hat sich zu Beginn etwas anderes darunter vorgestellt. Auf jeden Fall bedeutet dies, zu Hause selbstständig zu arbeiten und ohne seine Mitmenschen den Tag verbringen zu müssen. Wie soll das gehen? Wie soll das werden? Packe ich das? Man hat plötzlich einen komplett anderen Tagesablauf und seine Hobbys geraten erst einmal in den Hintergrund. Das hört sich ziemlich verrückt an, aber wie war es wirklich?

Als ich Mitte März von Covid-19 erfahren habe und die Schulen geschlossen wurden, habe ich das Thema nicht wirklich ernst genommen. Ich habe mich trotzdem mit Freunden getroffen und meine Großeltern besucht. Jetzt, im Nachhinein, bereue ich es sehr, weil meine Großeltern fast 90 Jahre alt sind und zur Risikogruppe zählen. Als ich aber die ersten Bilder im Fernsehen sah und jeder nur über das Thema geredet hat, wurde mir klar, dass das Thema sehr ernst ist. Die ersten Tage fand ich es nicht schlimm, dass die Schulen geschlossen waren. Es fühlte sich zuerst ein bisschen wie Ferien an. Aber dann, nach ein bis zwei Wochen, wo wir noch sehr wenig Aufgaben bekommen haben, wurde mir schon sehr langweilig. Ich bin zwar ab und an gelaufen, bin mit dem Fahrrad gefahren oder war im Garten, aber trotzdem hat es sich komisch angefühlt keine Freunde zu treffen, kein Handball- und kein Fußballtraining und damit keinen normalen Alltag zu haben.

Außerdem fand ich Covid-19 noch immer so unwirklich, da ich Niemand kannte, der diesen Virus bekommen hat bzw. dem es deswegen nicht gut geht.

Mitte April habe ich mich so langsam an den Alltag des Homeschooling gewöhnt und habe mir einen Tagesplan erstellt, damit ich mich nicht langweile und etwas Positives von dem Tag mitnehmen kann. Außerdem haben wir mehr Aufgaben von den Lehrern bekommen, womit ich am Anfang leichte Probleme hatte. Ich konnte mich nicht wirklich motivieren, mich an die Aufgaben zu setzen und mich zu konzentrieren.

Der Präsenzunterricht in der Schule hat mir gefehlt, weil es manchmal sehr schwierig war sich selbst neue Themen beizubringen. Etwas zu tun, was nicht wirklich Spaß macht und dann noch allein zu Hause, war sehr sehr schwer.

Die Videokonferenzen haben mir aber ganz gut gefallen, weil es schön war meine Freunde wieder zu hören und sich gegenseitig auszutauschen und sich gegebenenfalls auch zu helfen.

Auch wenn es viele negative Aspekte zu Covid-19 gibt, kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall durch die lange Zeit zu Hause strukturierter und selbständiger geworden bin. Außerdem habe ich schätzen gelernt, wie wichtig Freunde und Sport für mich sind. Ich bin froh, dass die Schule jetzt wieder begonnen hat, auch wenn es nur sporadisch möglich ist. Es tut gut wieder unter Freunden zu sein.

Am meisten freue ich mich natürlich, dass auch das Training im Handball- und Fußballverein wieder gestartet ist. Es macht einfach mehr Spaß mit Freunden bzw. in der Gemeinschaft Sport zu treiben. Endlich kommt das Gefühl in mir auf, dass der normale Alltag wieder zurückkehrt. Es gibt nun auch einen neuen Termin für die ausgefallene Konfirmation.

Schüler der 8G1

 

Schule ohne Risiko?

Schon seit vielen Wochen ist alles anders: Die Schulbesuche, Sozialkontakte, Hobbys und die wirtschaftliche Situation. Und das alles wegen des Coronavirus.

Mittlerweile hat der Präsenzunterricht -wenn auch eingeschränkt- wieder begonnen, und ich sitze aufgrund einer Person aus der Risikogruppe, in unserem Haushalt, weiterhin Zuhause fest. Dennoch hatte ich seit der Schulschließung damit kein Problem. Um ehrlich zu sein, genieße ich die Zeit und freue mich über die Ruhe, die ich schon lange gebraucht habe. Ich komme endlich wieder dazu, meinen Hobbys nachzugehen, die ich in der normalen Schulzeit vernachlässigt hatte und habe mehr Zeit, um unsere Tiere zu versorgen und Dinge mit meiner Familie zu unternehmen. Die Mischung aus Ausschlafen, Home-Schooling und Freizeit gefällt mir und ich komme gut damit klar. Meine Schulaufgaben erledige ich immer vormittags und nur selten mache ich noch zusätzlich abends eine Aufgabe. Meine Motivation ist tatsächlich sehr groß, da wir gemeinsam mit der Familie meiner zwei besten Freundinnen ein Haus haben und wir uns mit unseren Schulaufgaben je nach Wetter im Garten oder drinnen versammeln. Was mir allerdings fehlt, sind die Erklärungen der Lehrer, wenn man etwas nicht versteht. Man muss erst eine E-Mail schreiben und auf die Antwort warten, was natürlich sehr viel umständlicher ist, als sich eben zu melden. Wie gut, dass ich gleich drei Lehrer in unserem Haus habe.

Auch meine Freizeitgestaltung hat sich verändert. Wenn ich aufstehe mache ich erst einmal Sport und frühstücke in Ruhe. Dann wecke ich meine Freundinnen und der Tag beginnt so erst richtig. Mittags komme ich nicht mehr von der Schule nach Hause, und das Essen steht fertig auf dem Tisch, sondern ich habe die Möglichkeit beim Kochen zu helfen. Wir können spazieren gehen oder in unseren Pool baden. Mein Bruder und der Vater meiner Freundinnen spielen ständig Golf bei uns und treffen fast immer unsere Hühner. Wir tanzen und backen fast täglich Torten oder verzweifeln an den Videokonferenzen, weil unser Internet nicht funktioniert. Was will man mehr? Auch wenn es schwierig ist Abstand zu halten und man unter seiner Maske erstickt, kann man aus der Zeit viel machen und Neues für sich entdecken. Da ist nicht mal ein Computer oder Handy nötig, um sich zu beschäftigen.

Aber man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass Corona Menschen in Gefahr bringt und logischerweise negative Auswirkungen hat.

Schülerin der 8G1

 

Zu Hause ist alles besser?

Die Corona-Zeit ist eine Phase, die für die Bevölkerung ein großes Hindernis darstellt. Jeder Mensch hält sich in unterschiedlicher Weise an die Regeln. Der Staat stellt Regeln auf an die sich die Leute halten sollen. Manche nehmen diese Regeln aber nicht ernst und gehen respektlos mit ihren Mitmenschen um. Heute beschreibe ich meinen Alltag zu dieser Zeit und sage euch meine Meinung zu den Entscheidungen der Gesellschaft und das Verhalten der Bevölkerung.

Zuhause

Zuhause konnte man sich deutlich weniger beschäftigen als vor ein paar Monaten. Die Kontaktbeschränkung ist außerdem noch auf maximal zwei Personen reduziert. Man streitet sich mehr mit seinen Geschwistern, man kann aber auch mehr unternehmen, zum Beispiel habe ich mit meiner Familie Inliner-Touren gemacht. Da mein Basketballtraining ausgefallen ist habe ich mir einen Lauf-Plan erstellt und bin jeden zweiten Tag laufen gegangen.

Homeschooling

Da die Schule ausfiel ging das Homeschooling los. Ich bin mit der Veränderung gut zurechtgekommen. Ich hatte ein bis zwei Videokonferenzen in der Woche, in denen ich mit meinen Lehrern indirekten Kontakt hatte. Die Lehrer haben von neuen Umstellungen und allgemeinen Infos berichtet. Das Homeschooling hat mein Leben stark verändert. Ich habe eine neue Art des Lernens entdeckt und diese Art hat mich eigentlich jeden Tag begleitet. Ich bin mit dem Homeschooling sehr gut zurechtgekommen. Ich habe alle Aufgaben am ersten Tag bearbeitet, damit ich den Rest der Woche frei hatte. Das Homeschooling hat mir immer Spaß gemacht, weil es relativ einfache Aufgaben waren, die gut zu bearbeiten waren.

Wieder in der Schule!

Die Schule hat für mich am 08.06.2020 wieder angefangen. Ich war froh, wieder einmal eine Abwechslung von der Zeit zu Hause zu haben. Ich habe zwei Schulstunden weniger als sonst. Mir macht es Spaß wieder in der Schule zu sein und mal etwas anderes zu machen, als zu Hause rumzuhängen.

Meine Meinung zu der Corona-Krise

Ich weiß, dass es sehr viele unterschiedliche Meinungen zu der Krise gibt. Es gibt Umfragen, Foren und Videokonferenzen, in denen viele unterschiedliche Menschen ihre Meinung austauschen. Ich bin eine Person, die eher die ängstliche Position einnimmt. Ich finde Deutschland hat angemessen gehandelt und das Virus Covid-19 gut bekämpft, aber man hätte Kontaktbeschränkungen und weitere Reduzierungen für wenige Wochen noch beibehalten sollen, umso das Corona-Virus weiter einzudämmen. Die Wirtschaftszahlen würden zwar weiter sinken, aber dafür würden sie danach wieder stark steigen. Vermutlich wird demnächst eine nächste Welle kommen, die die Wirtschaft sehr erschüttern wird. Daher wäre ich der Meinung, dass es besser wäre noch länger Zuhause zu bleiben, um das Corona-Virus vollständig zu besiegen.

Schüler der 8G1