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Erfolgreiche Raaben bei der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA)

Vier Raaben nahmen im letzten Jahr an SIA teil und wurden am Freitag, 9.12. dafür ausgezeichnet. Einen guten Eindruck davon erhält man durch dieses von den SIA-Teilnehmern erstellten Video: https://www.dropbox.com/s/y6rtxjazgwtqyin/SIA-FilmV2.mp4?dl=0

 

Schüler und Ingenieur gleichzeitig?!

Was ist die SIA?img_2018

SIA steht für Schüler-Ingenieur-Akademie. Sie ist ein Projekt der Stiftung NiedersachsenMetall, welches naturwissenschaftlich und technisch interessierten und talentierten Schülern die Arbeitsweisen eines Ingenieurs verdeutlichen soll und sie auf ein Studium in dieser Richtung vorbereiten soll. Die SIA geht über ein Jahr und ihre 16 Teilnehmer treffen sich jeden Freitag, außer in den Ferien. Im ersten Semester befassen wir uns mit LEDs, im zweiten mit Verkehrstechnik.

Was genau haben wir dort getan?

img_2013In den ersten Wochen wurden uns Praxisbeispiele aus der Physik und aus der Hochfrequenztechnik gezeigt, in denen wir uns mit LEDs beschäftigt haben. Den praktischen Teil des Semesters haben wir bei Siemens verbracht, indem wir einen 3x3x3 LED-Würfel bauen und diesen so programmieren, sodass er verschiedene Leuchtmuster anzeigt. In der ersten Woche bei Siemens lernten wir zunächst anhand eines kleinen LED-Herzes das Löten kennen. Nach den Osterferien haben wir dann die Hannover Messe besuchen, um dort weiter Praxisbeispiele der Forschung kennenzulernen.img_2003

Das zweite Semester handelte von Verkehrstechnik. Zum einen haben wir das DLR School Lab und weitere Institute des DLRs besucht. Hier durften wir Flug- und Zugsimulatoren fahren und haben uns in Windkanälen Aerodynamik angeguckt. Des Weiteren waren wir am Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik(NFF) und haben dort im Institut für Verbrennungskraftmaschinen einen Motor auseinandergeschraubt und an Motorprüfständen die Emissionen überwacht.

Unser Fazit?

Wir hoffen, dass wir viele Leute dazu animieren können, bei der SIA mitzumachen. Wir haben hier viele neue Erfahrungen sammeln können und unser Wissensspektrum erweitern können. Abschließend möchte ich sagen, dass obwohl es sich nach viel anhört, jeden Freitagnachmittag für zwei Stunden Forschungseinrichtungen in der Region zu besuchen, es trotzdem jede Woche aufs neue Spaß gemacht hat und es am Ende die Sache wert war.

 

Alexander Prochnow, Jenny Bauer, Lars Salgmann, Jonas Kamm