Bisherige Projektentwicklungsschritte

Weiterentwicklung des Medieneinsatzes in der Raabeschule
Zum Schuljahr 2017/18 startete der nächste 7. Jahrgang mit der Arbeit mit Tablets. Bereits im Schuljahr 2016/17 haben wir zahlreiche Rückmeldungen von Seiten der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer zur ersten Einführung der Tablets erhalten. Viele dieser Informationen konnten wir bereits in diesem Schuljahr bei der Einführungs- und Installationsrunde im 7. Jahrgang gewinnbringend nutzen.
Unser Tabletprojekt wird parallel extern vom Georg-Eckert-Institut (GEI) evaluiert. Dazu werden Unterrichtsbesuche gemacht, Lehrkräfte befragt und auch eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern zum Tableteinsatz mit einbezogen.
Im Folgenden möchten wir Sie über den aktuellen Stand des Projektes informieren und dabei insbesondere auf von Elternseite in diesem Schuljahr geäußerte Kritikpunkte eingehen.
Digitale Schulbücher: Die kurzfristige Entscheidung der Schulbuchverlage, individuelle Lösungen für die digitalen Schulbücher einzuführen, hat zu Beginn des Schuljahres zu Problemen geführt. Auch auf Grund unserer Rückmeldungen hat nun beispielsweise auch Klett eine entsprechende Software/App auf den Markt gebracht. Diese können wir seit Ende November nutzen. Wir werden die digitalen Schulbücher zunächst weiter parallel zu den Druckversionen einsetzen. Die Verlage arbeiten intensiv an digitalen Varianten der Schulbücher, die einen echten Mehrwert bieten sollen (z.B. interaktive Inhalte, Selbstlernmaterialien und Übungen, Hörtexte, Videos,…). Für eine Entscheidung für oder wider digitales Schulbuch ist es aus unserer Sicht noch zu früh. Die Fachgruppen werden nach einer intensiven Testphase darüber in Zukunft entscheiden müssen.
Technische Ausstattung: Unsere – im Braunschweiger Schulvergleich – gute technische Ausstattung entspricht noch nicht überall dem von uns gewünschten Standard. Wir konnten aber durch den über die Tabletjahrgänge entstehenden Mehrbedarf viele Verbesserungen erreichen und alle Tabletklassen mit digitalen Medien ausstatten, wobei in einigen Klassen die Ausstattung noch im Laufe des Schuljahres optimiert werden soll. Wir sind dazu in guten Gesprächen mit dem Schulträger. Das WLAN ist mittlerweile so gut ausgebaut, dass in fast allen Räumen der Zugriff auf IServ und das Internet möglich ist. Hier gibt es bedingt durch das Tabletprojekt der Raabeschule eine Zusage für den weiteren Ausbau. In der nächsten Ausbaustufe werden alle Fach- und Klassenräume einen eigenen WLAN-Hotspot erhalten. Dieser ist Grundvoraussetzung für die Anforderung der Tabletklassen. Hierfür liegt uns die Zusage des Schulträgers bereits vor. Auf Grund der Besonderheit der Raabeschule wurde die Bandbreite des Internetanschlusses noch einmal erhöht und der Schulträger arbeitet an der weiteren Verbesserung. Anhand der Raabeschule soll ermittelt werden, wie hoch die Leistungsfähigkeit eines Schuldatennetzes in Zukunft sein muss. Leider werden kaum interaktive Tafeln mehr hergestellt. Die Hersteller setzen auf andere Präsentationstechnologien. Die strengen Ausschreibungsvorschriften für den Schulträger verhindern hier kurzfristige Neuanschaffungen. Trotzdem konnten wir erreichen, dass die Klassenräume der 8. Klassen mit einer Übergangslösung für die Präsentation digitaler Inhalte (Laptop mit Beamer) ausgestattet wurden. Derzeit werden Möglichkeiten einer zeitnahen Lösung speziell für die Raabeschule geprüft.
Fortbildung: Unser Kollegium setzt sich täglich mit dem Einsatz der Tablets im Unterricht auseinander. In den letzten 2 Jahren haben wir viele Fortbildungen organisiert und durchgeführt, um neue Ideen und Einsatzmöglichkeiten zu erlernen, uns auszutauschen und den Umgang mit digitalen Endgeräten zu verbessern. Da wir in diesem Bereich eine Vorreiterrolle haben, gibt es leider diesbezüglich noch nicht viele externe Angebote zu Fortbildungen und wir sind oft auf schulinterne Fortbildungsangebote angewiesen. Den pädagogischen Tag im letzten Schuljahr haben wir für Fortbildungen zum digitalen Lernen und Arbeiten intensiv genutzt.
Partner: Wir können weiter auf das Interesse und die Unterstützung der Bürgerstiftung und des Vereins N21 an unserem Projekt zählen. Durch den engen Kontakt zu den Schulbuchverlagen und Casio (Taschenrechner, Präsentationsmittel), die auch mit unseren Erfahrungen und Rückmeldungen ihre Produkte weiterentwickeln, hoffen wir die Entwicklung der kommenden Jahre zielführend beeinflussen zu können und durch Kooperationsvereinbarungen mit diesen Partnern zu profitieren.
Ziele: Der Kern und das Ziel des Tableteinsatzes liegen im Unterricht. Das Tablet ist ein Arbeitsgerät und soll helfen, Lernprozesse zu begleiten und selbstständiges Lernen zu fördern. Vernetzung und kollaboratives Arbeiten sind Ziele, die durch die Arbeit mit digitalen Endgeräten in Zukunft erreicht werden sollen. Wir möchten, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende Ihrer Schulzeit ein umfassendes digitales Wissen besitzen und dieses zielgerichtet, sicher und sinnvoll für ihren weiteren Lebensweg nutzen können. Den verbindlichen Orientierungsrahmen für die zukünftige digitale Medienbildung gibt das Strategiepapier der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ vor. Wir sehen uns auf einem guten Weg, die dort genannten Bildungsziele vorzeitig zu erfüllen und Ihren Kindern die notwendigen Kompetenzen für deren Zukunft mit auf den Weg zu geben.
Lehrpläne: Durch die Einführung der Tablets und die zeitgleiche Umstellung auf das 9-jährige Gymnasium müssen von allen Fachgruppen die schulinternen Lehrpläne überarbeitet werden. Wir nutzen jetzt die Erfahrungen mit den Tablets aus den letzten 1,5 Jahren, um unser Medienkonzept weiter zu entwickeln und noch stärker verbindlich in die schulinternen Pläne zu integrieren. Wir überprüfen gerade gemeinsam, in welchen Fächern und in welchen Themen der Tableteinsatz besonders sinnvoll und gewinnbringend ist, wo der Einsatz verstärkt werden soll und in welchen weiteren Bereichen Fortbildungen für unsere Lehrkräfte zielführend sind. Die Rückmeldungen zu dem sehr unterschiedlichen Einsatzumfang im Unterricht verschiedener Lehrkräfte wollen wir im Zuge dieses Prozesses aufgreifen, so dass die Nutzung in allen Fächern in bestimmten Themen verbindlich niedergelegt und ein grundlegender sinnvoller Einsatzumfang festgelegt ist. Darüber hinaus entscheiden die Kolleginnen und Kollegen im Rahmen ihrer pädagogischen Freiheiten und geprägt durch individuelle Präferenzen (wie auch bei anderen methodischen Entscheidungen im Unterricht) über den weiteren Einsatz der Tablets in ihrem Unterricht.
Was bei allen Diskussionen zur Digitalisierung der Raabeschule oft in Vergessenheit gerät, ist, dass unsere Schule mit etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 800 Schülerinnen und Schülern von der Anzahl der beteiligten Personen und der verwendeten Technik zwar einem größeren Wirtschaftsunternehmen entspricht, wir uns aber nicht an deren finanziellen und personellen Ressourcen messen können. Persönliche Einsatzbereitschaft und ein etwas größerer Zeithorizont sind unsere Mittel, den Prozess zielführend zu gestalten.
Trotz der Tatsache, dass viel Kraft und Anstrengung durch diese Projekt abgefordert werden, sind wir überzeugt, dass der Einsatz der Tablets zur Erweiterung unseres Unterrichts und der Medienbildung der Kinder der richtige Weg ist. Digitale Medien und Arbeitsmittel sind mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und die Vermittlung entsprechender Kompetenzen ein vielfach unterschätzter Beitrag der Schule.

 

Start des Tabletprojektes zu Beginn des Schuljahres 2016/17

Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 wurden die Tablets geliefert und die Geräte gemeinsam in der Schule eingerichtet. Nach einigen anfänglichen Stolpersteinen und technischen Herausforderungen konnten die Geräte dann im Unterricht eingesetzt werden.
Zusammen mit den Schülern wurden die Anwendungsmöglichkeiten erforscht und Lösungen gefunden. Die Geräte werden jetzt vielfältig in unterschiedlichen Fächern eingesetzt, wobei Art und Intensität nach Fach und Lehrkraft variieren. Parallel zur Einführung der Geräte fanden viele Fortbildungen durch externe Anbieter statt, die nun durch Workshops von Lehrkräften unserer Schule ergänzt werden. Das Projekt hat regional aber auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt. So wurde es beispielsweise mehrfach bei NDR-Info genannt und unter verschiedenen Aspekten beleuchtet.
Nachdem das Projekt jetzt einige Monate läuft, wird nun mit Rückmeldungen aus der Elternschaft und Evaluationen bspw. unter den Schülern versucht, das Projekt weiter zu optimieren und zu steuern.

 

Organisatorische Entscheidungen und Umsetzung

Die Abfrage zum Einsatz elternfinanzierter Tablets ergab, dass alle zukünftigen 8. Klassen und drei der zukünftigen 7. Klassen mit Tablets arbeiten werden.
Das weitere Vorgehen ist nun folgendermaßen geplant:
Wir erwarten, dass die Tablets dann nach den Ferien bereitstehen. In den ersten Schultagen erhalten die Schüler aus der Sammelbestellung ihre Tablets. Außerdem erhalten sie dazu Installationsanleitungen für Windows und Office. Die Tablets können dann mit diesen Anleitungen direkt zu Hause eingerichtet werden (Windows, Office, Virenscanner) und sind dann betriebsbereit. Am Freitag, den 5.8. bieten wir dann ab dem frühen Nachmittag Installationshilfe in der Schule an für diejenigen, die bei der Installation gerne Unterstützung hätten oder bei denen Probleme aufgetaucht sind. Es ist geplant, in der ersten vollen Woche nach den Sommerferien einen weiteren Elterninformationsabend zu veranstalten, bei dem interessierten Eltern und Schülern die Nutzung der digitalen Bücher präsentiert und mit ihnen zusammen ausprobiert wird. In den ersten Wochen im Schuljahr werden mit Hilfe der USB-Sticks zusammen mit den Schülern im Unterricht dann auch die weiteren Programme aufgespielt.

 

Markt der Möglichkeiten zum Thema „Mobiles Lernen“

Bunt und vielfältig, so präsentierte sich die Raabeschule mit ihren Kooperationspartnern im Projekt „Mobiles Lernen“ am 20. April 2016 im Foyer und in der Aula der Raabeschule im Heidberg. Verlage (westermann, ccbuchners, klett), Technikanbieter (Casio, KlasseMobil, Kosatec), die Braunschweiger Zeitung, das Georg-Eckert-Institut, n-21, das NLQ und die Bürgerstiftung waren mit Markständen vertreten. Eine Vielzahl an Lehrkräften zeigte anschaulich Möglichkeiten für den Einsatz von Tablets im Fachunterricht auf.

 

Weiterentwicklung des Projekts 2016

Nach den Meinungsbildern aus Eltern- und Lehrerschaft im Dezember 2015, erfolgte eine konkrete Abfrage der Haltung der Eltern im Jahrgang 6 und 7 zum Einsatz von Tablets im Unterricht Ende Dezember. Bedanken möchten wir uns für die vielen ermutigenden Rückmeldungen, die uns dazu erreicht haben und die zeigen, dass die Mehrheit der Eltern der Raabeschule dazu bereit sind, neue Lernwege zu beschreiten. Das zeigt auch das Ergebnis der Elternbefragung sehr deutlich: In der schriftlichen Umfrage unter den Eltern der 6. und 7. Klassen haben sich über 70% für das Projekt ausgesprochen. Auch ungefähr 75% der Lehrkräfte sind bereit, das Projekt mit zu unterstützen.

Klasse (gesamt) NEIN JA
6G1 (27) 2 24
6G2 (28) 9 19
6G3 (28) 6 22
6G4 (24) 17 7
7G1 (31) 9 22
7G2 (27) 5 19
7G3 (28) 8 20
7G4 (28) 4 24
Gesamt 221 60 157
In Prozent 27 73

 

Nach weiteren Gesprächsangeboten für diejenigen, die in ihren Rückmeldebogen noch sehr viele Fragen und Unsicherheiten geäußert hatten, gab am 22. Februar auch die Landesschulbehörde grünes Licht für das Vorhaben. Am 3. März hat nun das entscheidende Gremium der Schule, der Schulvorstand (zusammengesetzt aus Vertretern der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft) mit 13 Ja- zu 3 Nein-Stimmen die Einrichtung von Tabletklassen befürwortet.

Damit treten wir in die nächste Planungsphase ein: In weiteren Elternabenden werden genauere Informationen zu den Zielen, der Idee und der Umsetzung des Projekts gegeben. Anschließend müssen schulorganisatorische Lösungen für die Klassenzusammensetzungen gefunden werden, um die Vorgabe zu erfüllen, dass es Klassen ohne Tablets geben muss und in Tabletklassen alle Schüler mit Tablets ausgestattet sein müssen.

 

Start der Projektphase „Lernen mit Tablets“ 2015

Die Arbeitsgruppe aus Eltern, Lehrern und Schülern zur „technischen Umsetzung“ erörterte über längere Zeit die Umsetzbarkeit, Voraussetzungen und technischen Anforderungen, die ein Projekt „mobiles Lernen“ mit sich bringen würde. Dabei wurden unterschiedliche Gerätetypen (Laptop, Tablet, ‚Tablet mit Tastatur) analysiert und Vor- bzw. Nachteile abgewogen. Dadurch, dass monatelang die Schulleiterstelle nicht besetzt war, konnte das Projekt jedoch nicht mit dem entsprechenden Rückhalt gestartet werden.

Durch die Übernahme der Schulleitung durch Frau Nasse konnten die Überlegungen der Projektgruppe nun vorangetrieben werden. Den Startschuss zu den konkreten Planungen bildete dann ein Treffen aus Vertretern der Medienberatung Braunschweig, der Bürgerstiftung, der Schulleitung und Mitgliedern der Arbeitsgruppe.

Mit den Eltern der 5.-7. Klassen wurde ein Elterninformationsabend zu der Projektidee durchgeführt, ebenso wurde eine Dienstbesprechung im Kollegium abgehalten.

Nachdem sich bei diesen Veranstaltungen sowohl in der Elternschaft, als auch im Lehrerkollegium eine große Zahl an Unterstützern für die Idee der elternfinanzierten Tabletjahrgänge gefunden hatte, wurde nun in die zweite Phase der Elternbefragung eingetreten und schriftlich und persönlich die Rückmeldung der Eltern der 7. und 8. Klassen eingeholt, die dann auch dazu geführt hat, dass der gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsweg durch die Schulgremien (Schulvorstand, Gesamtkonferenz) beschritten wurde.

 

Flexibler Einsatz von Laptops an beiden Standorten

Mit Ablauf des Notebookprojekts fielen leider auch immer mehr der Notebooks aus, so dass die Klassensätze dezimiert sind und nicht mehr für jedes Kind der ursprünglichen Projektklassen ein Laptop zur Verfügung steht. Die noch funktionsfähigen Geräte werden derzeit als Klassensatz bereit gestellt und können nun im Unterricht flexibel in den Klassenräumen eingesetzt werden. Parallel ist es uns 2013 gelungen, 30 schuleigene Laptops für den gleichen Zweck am Standort Heidberg zur Verfügung zu stellen.

 

Methoden- und Medienstunden in Klasse 5

Im Zuge der Entwicklung des Methoden- und Medienkonzeptes wurden in dem 5. Jahrgang Methoden- und Medienstunden (M+M) eingeführt, in denen grundlegende Methoden (effektives Lernen, Lesen, …) sowie Medienkompetenzen (Word, IServ, Sicherheit,…) gelehrt werden (vgl. Methoden- und Medienkonzept oben).

 

Ausbau technischer Voraussetzungen
In der Zwischenzeit ist es uns gelungen, das veraltete WLan-Netz durch ein sehr leistungsfähiges zu ersetzen und an beiden Standorten zu erweitern. Damit sind wir einem vollständigen, flächendeckenden Netzausbau einen weiteren Schritt näher gekommen. Angeschoben, aber noch in Bearbeitung ist die Verbindung beider Standorte per Glasfaser, so dass es dann nur noch „einen IServ“ für uns geben wird. Damit würden beide Standorte weiter zusammen wachsen, die Administration sowie die Bedienung für die Schüler vereinfacht.

 

Projektgruppe „mobiles Lernen“ – Erstellung eines Medienkonzeptes

Ausgehend von der Erprobung des Einsatzes von Laptops in der Unterstufe sollten Konzepte für die Weiterentwicklung des Medieneinsatzes in der Raabeschule entwickelt werden. Im Zentrum sollte dabei der sinnvolle Einsatz von Medien im Unterricht stehen. Drei miteinander verknüpfte Schwerpunkte ergaben sich:
– Ein didaktisch inhaltliches Konzept zum Einsatz und Umgang mit Medien (Programmbeherrschung, Einsatz in Fächern, Sicherheit im Internet, verantwortungsvoller Umgang mit Medien, Grundsätze des Schutzes von Persönlichkeitsrechten) von der 5. Klasse bis zum Abitur, das verbindlich umgesetzt wird.
– Die Überprüfung, welche digitalen Geräte in welchen Stufen eingesetzt und ggf. angeschafft werden sollen.
– Abgleich mit den strukturrelevanten Voraussetzungen (WLan, Strom, …) und Vorantreiben entsprechender Zielbedingungen.

Zur Erreichung dieser Ziele wurde eine entsprechende Projektgruppe zur Weiterentwicklung des Medienkonzeptes aus Lehrkräften, Schülern und Eltern eingerichtet, die sich in die AG „mobiles Lernen“ mit der Aufgabe „inhaltliches/ pädagogisches Medienkonzept/ Mediencurriculum“ (siehe oben: Methoden- und Medienkonzept) sowie die AG „technische Umsetzung“ untergliedert hat. Wegen der Umstellung auf G9 müssen diese Ergebnisse im Prozess der Neuerarbeitung der Curricular erneut überprüft und wieder eingearbeitet werden.

 

Evaluation des Notebookprojekts durch das Georg-Eckert-Institut
Die Evaluation fiel sehr positiv aus, auch wenn im praktischen Einsatz der Notebooks viele technische Probleme auftraten, die den Einsatz der Geräte erschwerte. Einige der Probleme konnten im Laufe des Projekts behoben werden (Anmeldevorgang optimiert, WLan ausgebaut), andere Hindernisse lagen an den technischen Voraussetzungen (alte Laptops, Ladevorgang problematisch, unhandlich,…).

 

Notebookprojekt mit der Bürgerstiftung ab 2012

Anfang 2011 gab es erste Überlegungen zum Lernen mit mobilen Geräten in der Raabeschule. Zusammen mit der Bürgerstiftung Braunschweig konnten wir 2012 im Rahmen eines Projekts den gesamten 5. Jahrgang mit Notebooks ausstatten. Jeder Schüler erhielt von der Firma Intel einen eigenen Laptop für Unterrichtszwecke. Zusätzlich wurden Notebookwagen zur Aufbewahrung und Aufladung angeschafft. Gefördert wurde das Projekt durch die Bürgerstiftung Braunschweig und den Schulträger. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde das auf 3 Jahre begrenzte Projekt vom Georg-Eckert-Institut.

 

Multimedia-Projekte an der Raabeschule vor 2012

Die Raabeschule arbeitet intensiv daran, das Medienkonzept insbesondere auf der Basis der N21-Multimedia-Initiative inhaltlich umzusetzen. In Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen und anderen Bildungseinrichtungen (Siemens-AG, Salzgitter-AG, PTB, TU) fanden Multimedia-Projekte in der Öffentlichkeit hohe Anerkennung. Auftritte bei der EXPO 2000, der Bildungsmesse, die Teilnahme am europaweiten Multimedia-Wettbewerb der Siemens-AG und lokale Auftritte in Braunschweig zeigen unseren hohen Entwicklungsstand im multimedialen Bereich.